Automation robotic industry picking automotive parts with CNC machine in manufacturing

Workshops & Schulungen „Sinnvoller Einsatz kollaborativer Robotik“

Service- & Anlaufstelle für Industriebetriebe – Mehrwert durch Verbindung von Wirtschaft & Wissenschaft.

Das Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung ist eine gemeinsame Initiative der IV Tirol und des MCI.

Am 24.01.2019 hat das 1. Open Lab zum Themengebiet „Sinnvoller Einsatz kollaborativer Robotik“ stattgefunden. Bei Hands-on-Demonstrationen wurden Funktionsumfang und Möglichkeiten aktueller Robotersysteme präsentiert. Einen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie in diesem Video:https://www.tiroltoday.at/beitrag/robotikzentrum-innsbruck/

Das Open Lab bildet dabei den Auftakt zu Folgeveranstaltungen zu denen wir Sie hiermit einladen:

EINLADUNG

  • 21.03.2019
    Inverkehrbringen von kollaborierenden Roboterapplikationen | Pilz Ges.m.b.H. | 1 Tag | 480 € p.P.
    Diese Schulung vermittelt Normen und Know-How zur Risikobeurteilung und Risikominderung von MRK-Anwendungen.
  • 29.-30.04.2019
    Inbetriebnahme des kollaborativen Robotersystems Sawyer | Rethink Robotics GmbH | 2 Tage | kostenfrei
    Dieser Workshop ermöglicht den Teilnehmern eine einfache Produktionsanwendung – inklusive optischer Objekt- und direkter Widerstandserkennung – selbst zu programmieren.
  • 06.-10.05.2019
    PILZ Safety Engineer | Pilz Ges.m.b.H. | 5 Tage | 1.575 € p.P.
    In 5 Modulen werden Richtlinien, Normen, die grundlegenden Verantwortungen und Aufgaben sowie Maßnahmen der sicheren Gestaltung von Maschinen vermittelt.
  • 22.05.2019
    Get in touch with Universal Robots| Universal Robots (Germany) GmbH | 1 Tag | kostenfrei
    Ein Tag, ein Workshop – Vom Unboxing bis zum ersten eigenen Programm.
  • 05.06.2019
    Grundlagen der Arbeit mit den kollaborativen Industrierobotersystemen der FANUC CR-Reihe | FANUC Österreich GmbH | 1 Tag | kostenfrei
    Dieser Workshop gibt Überblick über Möglichkeiten sowie einen Einstieg in die Arbeit mit der FANUC CR-Reihe.
  • Termin nach Vereinbarung
    ABB SafeMove 2 Softwaretraining `Planning´ | ABB AG | 2 Tage | 690 € p.P.
    Diese Schulung befähigt zur selbstständigen Planung und Auslegung von Sicherheitskonzepten mittels SafeMove.
  • Termin nach Vereinbarung
    ABB SafeMove 2 Softwaretraining `Commissioning´ – Modul F-Device, F-Hoste oder CI502| ABB AG | 3 Tage | 990 € p.P.
    Diese Schulung befähigt zur softwareseitigen Konfiguration von Sicherheitskonzepten mittels SafeMove 2 in der jeweiligen Softwarefunktion (F-Device, F-Host oder CI502).
  • Termin nach Vereinbarung
    ABB SafeMove 2 Softwaretraining `Commissioning´ – Complete | ABB AG | 5 Tage | 1.690 € p.P.
    Diese Schulung befähigt zur softwareseitigen Konfiguration von Sicherheitskonzepten mittels SafeMove 2 in allen verfügbaren Softwarefunktionen (F-Device, F-Hoste und CI502).

Detaillierte Informationen zu den Inhalten der Folgeveranstaltungen entnehmen Sie bitte aus dem Programm:   Programm Workshops & Schulungen (4,0 MB) . Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Isabella Doppler unter isabella.doppler@iv.at.

Sollten Sie eine der kennengelernten Technologien näher evaluieren oder in Ihrer Produktion implementieren wollen, können Sie gerne das Netzwerk unserer Service- und Anlaufstelle nutzen – etwa bei der Suche nach Partnern zur Umsetzung von (Forschungs-) Projekten oder zur Erstellung von Machbarkeitsstudien, Konzepten und Funktionsprototypen. Kontaktieren Sie hierzu bitte Benjamin Massow unter benjamin.massow@mci.edu.

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Die Zukunft liegt in der Robotik.

Das Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung, eine gemeinsame Initiative der IV-Tirol und der Unternehmerischen Hochschule® MCI, lud zum 1. Open Lab.

Um Unternehmen den Einstieg in das Thema „Einsatz kollaborativer Robotik“ zu ermöglichen, wurden zum 1. Open Lab Vertreter der Tiroler Industrie sowie Hersteller und Dienstleister aus dem Bereich kollaborative Robotik eingeladen. In Fachvorträgen erläuterten Experten den Teilnehmern die Grundlagen zur Risikobeurteilung von kollaborativen Anwendungen und gaben eine Übersicht über die Möglichkeiten moderner Robotersysteme. Ziel der Veranstaltung ist die Abschätzung des sinnvollen Einsatzes von Robotersystemen in Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in diversen Produktionsprozessen.

Mensch & Maschine

Der Fokus liegt in der Umsetzung, denn die Implementierung neuer Systeme soll die Wertschöpfung in Tirol erhöhen. Bei Hands-on Demonstrationen wurden bereits mögliche Anwendungen zukunftsorientierter Robotik präsentiert. So können neue Systeme etwa dynamisch zwischen Standard sowie kollaborativem Modus wechseln und so die Vorteile beider Betriebsarten kombinieren. Mensch und Maschine arbeiten somit abwechselnd neben- und miteinander.

What’s next?

Das Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung ist eine Service- und Anlaufstelle für Unternehmen und soll die Verbindung zwischen Forschung und Praxis herstellen. Das Open Lab bildet dabei den Auftakt zu Folgeveranstaltungen. Erweist sich eine Technologie als relevant für ein Unternehmen, können Mitarbeiter direkt im Zentrum am MCI Technik Standort in Innsbruck geschult werden – hierzu werden entsprechende Workshops und Schulungen angeboten. In weiteren Open Labs werden kontinuierlich weitere Themengebiete vorgestellt, so folgen z.B. Veranstaltungen zum Industrial Internet of Things sowie zu Softwaresystemen zur Produktionsoptimierung.

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Technologie News 1/2019

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Predictive Analytics & Prescriptive Analytics:
Predictive Analytics hilft Unternehmen dabei, auf Basis von Data Mining und maschinellem Lernen einen Blick in die Zukunft zu werfen. Aus historischen Daten und Ereignissen werden Modelle erstellt, mit denen unter Einbeziehung aktueller Daten Vorhersagen zu zukünftigen Ereignissen getroffen werden können. Mittels Predictive Analytics können künftige Trends und Entwicklungen, zB von Marktpreisen und Rohstoffpreisen oder der Kundennachfrage aber auch Ausfallzeiten von Anlagen oder Maschinen prognostiziert werden.

Prescriptive Analytics geht noch einen Schritt weiter: Prescriptive Analytics-Systeme schlagen Handlungsmöglichkeiten vor (und verwenden dabei Predictive Analytics zur Prognose von Ereignissen und Entwicklungen), die durchgeführt werden sollen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen oder um auf ein bestimmtes Ergebnis zu reagieren. Mittels anspruchsvoller analytischer Modelle können Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels empfohlen oder Wenn/Dann-Szenarien aufgezeigt werden. Anwendungsszenarien finden sich etwa bei der Festsetzung von Preisen und im Risikomanagement oder bei der Automatisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen, zB bei der Optimierung des Warenbestands auf Basis einer automatisierten Disposition.
Nähere Informationen unter: bigdata-insider.de/prescriptive-analytics

Quantentechnologie:
In den vergangenen Jahren wurden eindrucksvolle Fortschritte in der Kontrolle einzelner Quantensysteme erreicht. Weltweit zählen die Quantentechnologien zu den nächsten Schlüsseltechnologien und damit als Treiber für technischen Fortschritt. Quanteneffekte ermöglichen vielfältige technologische Anwendungen, die derzeitigen Forschungsschwerpunkte befinden sich insbesondere in den Bereichen Quantencomputer, Quantenkommunikation, quantenbasierte Messtechnik sowie Quantenkryptografie. Gerade Quantencomputer versprechen den Eintritt in ein neues Zeitalter des maschinellen Rechnens: Nehmen bei heutigen Computern die Zustände entweder die Werte 0 oder 1 an, so können die kleinsten Recheneinheiten – sogenannte Quantum Bits oder Qubits – von Quantencomputern mehrere Werte gleichzeitig annehmen. Maschinenbefehle wirken sich dadurch gleichzeitig auf all diese Werte aus, was eine vielfach schnellere Rechenleistung erlauben würde. Zurzeit steht das Feld allerdings noch am Anfang der Technologieentwicklung, insb. benötigt Quanteninformationsverarbeitung eine große Anzahl von verschränkten Quantenbits, um ihre Vorteile gegenüber klassischen Computern ausspielen zu können. Den Rekord für verschränkte und manipulierbare Systeme hält derzeit übrigens eine Forschungsgruppe unter Beteiligung des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation in Innsbruck.
Nähere Informationen unter: uibk.ac.at/quantenphysik und iqoqi.at

Chatbots:
Chatbots sind Softwareprogamme, die eine automatisierte und meist textbasierte Kommunikation mit Menschen führen können. Durch die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz können sich selbstlernende Chatbots neue Begriffe und Ideen mittels maschinellem Lernen aneignen, Kontext und Absichten von Nutzern erkennen und mit diesen auch in natürlicher Sprache kommunizieren. Dabei gibt es unterschiedliche Ausprägungen von Chatbots: Themenspezifische Bots behandeln spezielle Inhalte, universelle Bots auch themenübergreifende Inhalte. Die Bots können bei Messenger-Diensten, in Apps oder auf Websites eingesetzt werden und in schriftlicher oder akustischer Form mit dem Nutzer kommunizieren. Im Unternehmensbereich eignen sie sich vor allem für den Einsatz im Customer Relationship Management oder für Online-Shops und ermöglichen es, direkt mit einzelnen Personen zu kommunizieren und diese persönlich ansprechen. Dabei kann gleichzeitig der Personalaufwand, etwa im Kundensupport oder Marketing, reduziert werden. Antworten auf Kundenfragen kommen dann etwa nicht von Mitarbeitern aus dem Help Desk, sondern werden direkt vom Chatbot gegeben.
Nähere Informationen unter: academy.technikum-wien.at/chatbots

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Industrie im Portrait: F&E bei Adler-Werk Lackfabrik

Wo Zukunft entsteht – Im Herzen Europas und gut vernetzt arbeiten in der Forschung und Entwicklung bei ADLER rund 110 ForscherInnen an ganzheitlichen Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden von heute und morgen. Hochwertige, fortschrittliche und umweltschonende Oberflächenveredelungen stehen im Fokus. Dabei beschäftigt man sich intensiv mit den Forschungsfeldern Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, funktionale Beschichtungen und der effizienten Lackierung in allen Facetten.

Albert Rössler, Adler-Werk Lackfabrik

Konsequent wird aber auch an neuen Anwendungen und Technologien im Bereich der Industrie 4.0/Digitalisierung gearbeitet, die digital und vernetzt zukünftig den Alltag erleichtern. Die einzigartige und mehrfach ausgezeichnete SH-Technology – die erste funktionsfähige Kapseltechnologie für selbstheilende Fensterbeschichtungen – ist dahingehend beispielsweise ein Meilenstein in der Forschung.

Wir arbeiten aber auch mit Schulen, Hochschulen und Universitäten zusammen und sind stets offen für neue Wege und Technologien. Gerade die zuletzt initiierte Stiftungsprofessur im Bereich der Materialprozesstechnik und der Chemieingenieurwissenschaften zeigt dies deutlich auf. Mit dieser Philosophie ist ADLER zum Kompetenzführer bei Holzschutz und Holzlacken geworden. Ca. 10% des Umsatzes werden heute mit neuen Produkten aus den letzten 5 Jahren erwirtschaftet. Denn wer mit Herz bei der Sache ist, macht keine halben Sachen. Das beginnt bei der Forschung und endet bei Beratung und Service.
Dipl.-Ing. Dr. Albert Roessler, Leitung Forschung und Entwicklung

Nähere Informationen unter: www.adler-lacke.com